Silvester 08/09: Urlaub auf der LPG!
Und wieder einmal ging es in die neu erworbenen Ländereien im Osten. "Meetzen" hieß das unglückliche Dorf, auf das dieses Jahr der erbarmungslose Zeigefinger des Zentralkommitees des Silvesterorchesters deutete.
Deutlich ersatzgeschwächt ging das Silvesterorchester diesmal in den Orchestergraben. Die weihnachtliche Magen-Darm-Grippe-Epidemie dezimierte die Belegschaft ungemein, vor allem in der Streichergruppe sowie den GMD. Bedenkt man nun, dass das in der "Alten Schule" durchaus vorhandene Klavier zwei Ganztöne zu tief gestimmt war, und das ersatzmäßig bereitgestelle E-Piano einen originalgetreuen Volksempfängerklang hatte, erübrigte sich also der Großteil der kammermusikalischen Darbietungen, sowie der Einsatz des großen Orchesters.
Dieses Jahr wurden die Orchestermitglieder zum ersten Mal zahlenmäßig von deren Nachwuchs eingeholt. Den Ausschlag gab das jüngste Mitglied Torben mit sechs Monaten. Dafür wurde in der Zwischenzeit ausreichend Jugendarbeit geleistet, so dass die total überalterte Cellofraktion nun frischen Wind bekommen hat.
Meetzen hat außer der "Alten Schule" in erster Linie das Feuerwehrmuseum zu bieten, und eine freiwillige Feuerwehr. Diese konnte trotz berufsmäßiger Auseinandersetzung mit brennbaren Materialien nicht mit dem halblegalen Sprengkörpereinsatz des Silvesterorchesters mithalten, so dass wieder einmal der mitternächtliche Schwanzvergleich zwischen der einheimischen Bevölkerung und dem zugereisten Orchesters zugunsten der Gäste entschieden werden konnte.